Frau Mutter Renate

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Mein Kopf ist ein deutsches Arbeitsamt.

Meine äußere Erscheinung ein französisches Manifest von Simplizität, Bequemlichkeit und Eleganz.

Und meine innere Kritikerin ist ein alter Jude, der eine zweite Synagoge gründet, weil er zur ersten nicht gehen will.

Wie soll man sich fokussieren, wenn Palästina in der Küche steht?

Ganz einfach:

Man schreibt.

Man redet.

Man lacht über den inneren Rabbi, streitet mit dem deutschen Beamten, und lässt den Tee nicht überkochen.

Ein Schaf hat keine Push-Benachrichtigungen.

Ein Schaf hat keine billige Lidl-Decke, die dich nachts in Mikroplastik wickelt.

Ein Schaf kratzt sich nicht neurotisch wegen seines eigenen Lebensstils.

Und vor allem: Ein Schaf hat keine Meinung zu deinem Capsule Wardrobe.

Über 70 % der Kleidung, die du in den Altkleidercontainer wirfst, landet nicht in Second-Hand-Läden, sondern auf riesigen Müllbergen in Ländern wie Ghana, Kenia oder Chile.


Fast alles davon ist Fast Fashion – Kleidung aus Kunstfasern, die nicht recycelbar ist und oft schon nach wenigen Wäschen kaputtgeht

Sie belastet nicht nur das Ökosystem, sondern auch deinen Hormonhaushalt, deine Haut – und am Ende deine Stimmung. Aber dazu kommen wir noch.

🌍 Marken wie Nike oder Adidas gehören ebenfalls zu den Konzernen, deren Produkte in diesen Strömen landen.


Sie nennen es „Spenden“. In Wahrheit exportieren sie Müll mit Etikett.


Was viele nicht wissen: In Ländern wie Ghana (Kantamanto Market) kommt täglich eine Tonne westlicher Second-Hand-Kleidung an – ein Großteil davon untragbarer Fast-Fashion-Müll.


Statt Altkleiderspende: eine tickende Mikroplastik-Bombe für Mensch und Umwelt.


Einem afrikanischen Aktivisten zufolge:


„You donate. We drown.“


Marken wie H&M, Zara, Primark – aber auch Nike, Adidas und Co. – tragen aktiv dazu bei, weil sie Überproduktionen entsorgen statt Verantwortung übernehmen.


https://youtu.be/uyHgY2O__fY?si=OTccoxG2dMyhYEEw https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20201208STO93327/umweltauswirkungen-von-textilproduktion-und-abfallen-infografik.

https://youtu.be/3XIPz56OU_4?si=Qiym9Rpo2xthBhNW

https://youtu.be/GmV5UVIPEDY?si=-WZ6hE4NjkBqmcxH: Warum du lieber mit Schaf schlafen solltest als mit Dirk, Piotr oder Ahmed.  

Warum kaufen wir das alles – obwohl wir wissen, dass es schadet?“

Es ist nicht so, als wüssten wir es nicht.

Wir wissen, dass ein Shirt für 3,99 € keine fairen Löhne zulässt.

Wir wissen, dass Polyester Mikroplastik ist.

Wir wissen, dass „Made in Bangladesh“ selten Hoffnung bedeutet.

https://youtu.be/Y5cmX1ia9o8?si=C8FsfpRxrQgfbowE

Und trotzdem kaufen wir es. Immer wieder. Warum?

1. Sozialer Druck – Kleidung als Statussignal

Wenn du wenig hast, willst du wenigstens „gut aussehen“.

Die Modeindustrie lebt davon, dass wir uns über Kleidung definieren – und dass Individualität käuflich sein soll.

Wenn man sich keinen Urlaub leisten kann, dann vielleicht wenigstens das glitzernde Oberteil für Samstagabend.

💡 Stichwort: Glitzerstoffen, Spitze, Farben – Fast Fashion bietet die Illusion von Vielfalt.

2. Fast Fashion bedient das Bedürfnis nach Emotion

Die Klamotten sind nicht nur billig.

Sie versprechen ein Gefühl: Veränderung, Schönheit, Kontrolle, Selbstbestimmung.

Und das ist gefährlich, weil es genau das ist, was wir im Alltag oft verlieren.

🧷 Psycholog:innen sprechen hier von „Emotional Shopping“ oder „Reparaturkonsum“ – der Versuch, durch Kauf emotionale Löcher zu stopfen.

3. Slow Fashion ist oft nicht inklusiv

Ja, Slow Fashion klingt super – aber viele Marken produzieren in neutralen Farben, langweiligen Schnitten, teuer und oft nur bis Größe 40.

Viele Menschen fühlen sich dort nicht gemeint.

Fast Fashion hingegen sagt: „Du darfst laut sein, du darfst funkeln – egal wie du aussiehst oder was du verdienst.“

💬 Das ist der große Trick. Nicht Fast Fashion ist „bunt“ – sondern der Hunger nach Sichtbarkeit ist es.

Auch ich habe früher regelmäßig bei Marken wie Adidas, Nike oder Calvin Klein eingekauft.

Ich dachte, wenn ich mehr bezahle, bekomme ich auch bessere Qualität – und vielleicht ist es wenigstens ein bisschen ökologischer.

Später habe ich dann angefangen, mich mit Fast Fashion und ihren billigeren Alternativen zu beschäftigen. Secondhand schien wie die bessere Lösung – zumindest in der Theorie.

Doch die Realität sieht anders aus: Die meisten Secondhand-Läden sind heute voll mit Kleidung von H&M, Zara, Sinsay oder anderen Fast-Fashion-Ketten. Von der einzigartigen, langlebigen Mode, die man früher in Vintage-Läden fand, ist kaum noch etwas übrig.

Aus hygienischen Gründen habe ich dann beschlossen, zumindest meine Unterwäsche neu zu kaufen – und dabei bewusst auf Bio-Baumwolle und Fairtrade-Label geachtet. Drei Stück für 15 oder 20 Euro – ich dachte, das sei ein guter Kompromiss.

Stattdessen habe ich die Rechnung bekommen: Nach der zweiten Wäsche waren sie nicht nur kleiner, sondern fühlten sich unangenehm an. Kein Tragekomfort, kein Vertrauen, kein „Fairness-Gefühl“ – nur ein grüner Sticker auf der Verpackung.

Und damit kommen wir zum eigentlichen Problem: Nicht nur unsere Umwelt leidet unter diesen Materialien – sondern auch unsere Körper.

🧬 1. Mikroplastik im Körper – auch von Kleidung

• Synthetische Textilien wie Polyester, Nylon und Acryl geben Mikrofasern ab – beim Waschen, Tragen und Herstellen  .

• Fast Fashion ist besonders betroffen – jedes Kleidungsstück kann bis zu 700.000 Fasern pro Waschgang freisetzen  .

👶 2. Babys und Kinder sind hochgefährdet

• Studien zeigen, dass Babys zehnmal mehr Mikroplastik aufnehmen als Erwachsene – sowohl durch Luft, Staub als auch Kleidung, Flaschen, Spielzeug und sogar Babynahrung  .

• In Untersuchungen wurde Mikroplastik in Plazenta, Muttermilch, Babykot und Erststühlen gefunden – bereits vor der Geburt sind Babies kontaminiert  .

🧠 3. Mikroplastik im Blut, Gehirn & Herz

• Mikroplastik wurde erstmals im menschlichen Blut und Lungengewebe nachgewiesen  .

• Kleiner Kunststoffanteil im Gehirn – Studien weisen darauf hin, dass Mikroplastik sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann.

• Mikroplastik im Blut erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder frühen Tod – Betroffene hatten bis zu 4,5 × höhere Risiken als plastikfreie Personen  .

🌍 4. Langzeitfolgen & Gesundheitsrisiken

• Chronische Exposition durch Mikroplastik kann Entzündungen auslösen, das Immunsystem schwächen und langfristig zu Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs führen  .

• In Tierversuchen wurden Niedriggeburt, Störung der Entwicklung und Immunmodulation erkannt  .

• Eine großflächige Analyse über 3 Millionen Geburten zeigte: doppelte Mikroplastik-Exposition führt zu bis zu 0,37 mehr Risiko für niedriges Geburtsgewicht  .

⚠️ 5. Fast Fashion = Mikroplastik-Bombe

• Etwa 35 % allen Mikroplastiks im Meer stammen von Waschmaschinen von Kleidung  .

• Fast Fashion sorgt u. a. durch Polyesteranteile von 76 % bei Marken wie Shein für massive Umweltverschmutzung  .

https://www.self.com/story/microplastics-in-humans-health?utm_source=chatgpt.com: Warum du lieber mit Schaf schlafen solltest als mit Dirk, Piotr oder Ahmed.   https://www.wired.com/story/baby-poop-is-loaded-with-microplastics/?utm_source=chatgpt.com: Warum du lieber mit Schaf schlafen solltest als mit Dirk, Piotr oder Ahmed.   https://www.theaustralian.com.au/subscribe/news/1/?sourceCode=TAWEB_MRE170_a&dest=https%3A%2F%2Fwww.theaustralian.com.au%2Fhealth%2Fmedical%2Fmicroplastics-have-been-found-in-human-placentas-could-they-be-causing-harm-to-babies%2Fnews-story%2Fb720e1ec3d24193ce3a2b4ed75544536&memtype=anonymous&mode=premium&v21=GROUPB-Segment-1-NOSCORE&V21spcbehaviour=append: Warum du lieber mit Schaf schlafen solltest als mit Dirk, Piotr oder Ahmed.  

Wir dürfen nicht vergessen: Jede Kaufentscheidung ist ein politischer Akt.

Fast Fashion ist nicht nur billig genähter, giftiger Stoff – sie ist ein Symbol für unsere Sehnsucht nach Freiheit, Anerkennung, Sichtbarkeit.

In einer Welt, in der wir täglich Leistung liefern müssen, in der Zeit für Freunde und Familie zu einem seltenen Luxus wird – suchen wir unser kleines bisschen Trost im Materiellen.

Du hattest eine miese Woche, dein Chef ist ein Esel im Boss-Anzug, deine Kollegin hätte auch als Stasi-Agentin Karriere machen können – und was tust du?

Du belohnst dich. Mit einem Kleid für 14,99 €. Mit dem vierten Paar Schuhe, das wie “neu” aussieht – nur eben giftiger ist als dein letzter Ex. Und irgendwann stehst du vor deinem Kleiderschrank – vier Türen, zwei Spiegeltüren, Ikea-approved –

und denkst:

„Ich hab nichts anzuziehen.“

Der weibliche Körper verändert sich. Die Welt verändert sich –

und sie wird mit jedem Tag unsicherer.

Dazu kommt der Druck von außen, immer gut auszusehen.

Also ignorieren wir die Schadstoffe. Wir blenden die Umweltverschmutzung aus.

Und wir überhören die Signale, die unser Körper uns längst sendet.

Wir fragen nicht mehr, warum wir eigentlich so krank werden –

wir schlucken brav unsere Medikamente und machen weiter wie bisher.

Ein neues Kleid?

Klar. Warum nicht.

Dass es uns krank macht –

nicht nur arm, sondern auch müde, reizbar, schlaflos, wund – Wir schlafen unter sogenannter Bio-Baumwolle-Bettwäsche – erstanden bei Lidl, ein scheinbares Schnäppchen.

Neben uns: ein schnarchender Mann, verschwitzt, mit eigener Mikrobiologie,

vielleicht mit Neurodermitis, vielleicht mit Schuldgefühlen, ein handy das noch flimmert oder iPad auf Standby und selbstverständlich unsere kleinen, süssen Babys auf vier Pfoten die durch die Schlafzimmer tapsen.

Und wir haben längst vergessen, dass jeder Stoff eine Frequenz hat – genau wie unser Körper.

Und wie der Mann neben uns, der in der Nacht seine eigene Schwingung ausstrahlt –

zusammen mit dem Polyesterkissen unter seinem Kopf. Wir wundern uns über Kopfschmerzen,

über unerklärliche Allergien, über das diffuse Gefühl, krank zu sein – körperlich, seelisch, dauerhaft.

Wir haben das Gift eigenhändig nach Hause getragen, hübsch verpackt, etikettiert als „Bio“,

doch am Ende war es nur ein gutes Geschäft – für die, die es uns verkauft haben.

Für uns bleibt: ein Bakterien-Inkubator in 1,80 × 2 Meter. Und ein Körper, der langsam aufhört zu schweigen.

(Mehr über Stofffrequenzen, energetische Belastung und textile Heilräume – im nächsten Artikel.)

darüber denken wir schon lange nicht mehr nach.

Aber hey! Hauptsache dein Kleiderschrank bleibt stumm.

Und die Politiker? Die reden über Emissionen – aber keiner redet darüber, dass du nachts in einem Polyester-Pyjama mit Stitch drauf schwitzt und nicht schlafen kannst.

Und komm schon – tu jetzt nicht so.

Wir alle wissen, selbst Frau Mutter Renate hat irgendwo einen Stitch -Schlafanzug in der Schublade, den sie heimlich liebt.

Und weißt du was? Das ist okay.

Solange du nicht vergisst, dass deine Haut ein Organ ist. Dass Stoffe Schwingungen haben.

Und dass das Zeug, das du trägst, manchmal lauter redet als du selbst.

Also ja – vielleicht schläfst du nicht mit Dirk.

Aber überleg dir bitte, ob du wirklich mit deinem Schlafanzug schlafen willst.

(P.S.: Frankreich hat übrigens ein Gesetz gegen Ultra-Fast-Fashion verabschiedet. Und was machst du heute? Denk mal drüber nach.) 🪡

(Mehr über Stofffrequenzen, energetische Belastung und textile Heilräume – im nächsten Artikel.)

✦ Fast Fashion oder Fair Feeling?

✦ Sag’s mir – ohne Filter, ohne Floskeln.

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