Liebe Kinder und mitlesende Personen,
egal ob du dich identifizierst als Fuchs, Hase, Stuhl, Lampe oder Mensch – es ist egal. Wenn du ein Konto auf LinkedIn hast oder denkst, du brauchst eins,
setz dich hin. Wir müssen reden.
Ich bin Bloggerin. Und nein, nicht so eine, die Motivationssprüche in Pastell postet. Ich schreibe über Gewalt, über Macht, über Systeme, die Menschen zerbrechen – und über Männer, die das fördern.
( Und keine Sorge – bei mir geht’s nicht nur um Abgründe. Ich schreibe auch über ganz normale Dinge: Hygiene, Gesundheit, Kaffee und meine Lieblingsrezepte. Inzwischen übrigens auf Deutsch, nicht mehr auf Englisch. )
Und dann kommt LinkedIn.
Bevor ich überhaupt „Hallo“ sagen konnte, wurde mein Konto gesperrt.
Begründung? Keine.
Support? Nur mit Ausweis.
Problem? Ich bin konvertiert zum Islam (ja, klar – was man halt so macht in Polen 🙄: herziehen, zum Islam konvertieren, Namen ändern – easy ☝️🫠)., heiße jetzt Nurbanu – mein Ausweis ist in Bearbeitung.
Und trotzdem: Ich soll mich nackt ausziehen, digital. Für eine Plattform, die in Irland sitzt, aber sich aufführt wie die Datenpolizei von Nordkorea.
Also meine lieben, Ich bin eine konvertierte Muslimin, die lieber Deutsch spricht, in Polen vorübergehen lebt, aus der Kirche, Synagoge und dem Puff raus geflogen ist – und jetzt hat mich LinkedIn für eine Art Gefahrensignal gehalten, weil ich Canva benutze und mein Name zu orientalisch klingt. Aber hey, alles Zufall, oder?
Wie ist eure Erfahrung mit LinkedIn ?
Schreib mir es gerne in den Kommentaren, ich freue mich schon von euch zu hören.
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